Präsentation des Konzepts für den Um- und Ausbau am 05.02.2009

Am Donnerstag den 5.2.2009 präsentierte der FC Carl Zeiss Jena gemeinsam mit den Spitzen der Jenaer Politik das Konzept für den Um- und Ausbau des Ernst-Abbe-Sportfeldes. Demnach wird das Stadion nach erfolgtem Umbau ca. 20.000 Zuschauern (16.000 Sitz- und 4.000 Stehplätze) Platz bieten und ein reines, komplett überdachtes Fußballstadion sein. Die Tartanbahn wird weichen, und das Spielfeld somit sechs Meter näher an die Haupttribüne herangerückt, die in den Umbau integriert und ebenso wie einer der liebgewonnenen und längst zu einem Markenzeichen Jenas gewordenen Flutlichtmasten stehen bleiben wird.

Neues EAS

Das umgebaute EAS aus der Vogelperspektive. Zu beachten sind die Ein – und Ausgänge des
Tunnels der in den Gästeblock geführt hätte, links unten im Bild

 

Neues EAS

 

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Blick auf die Nordtribüne von hinten und das neue VIP Gebäude mit FCC Wappen

 

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2. Variante des Zuganges der Gäste in ihren Block: Die Brücke. Auch diese wurde aufgrund enorm hoher Kosten verworfen.

 

Neues EAS
Die Brücke sollte die Gäste direkt in Ihren Block bringen und einen Kontakt mit Heimfans vermeiden.

 

Neues EAS

 

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Dabei sollen zukünftig Kartenkauf und Einlass direkt am Stadion erfolgen, so dass das Objekt völlig autark im Areal des Ernst-Abbe-Sportfeldes bewirtschaftet werden kann. Dazu plant man, das Stadion von der Stadt in die Hände des FC zu übertragen. Finanzdezernent Frank Jauch: "Wir freuen uns, dass diese Initiative vom FC Carl Zeiss Jena ausgeht. Und wir stehen dem sehr positiv gegenüber."

 

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Die Kosten für das Konzept, das der Leipziger Architekt Wolfgang Michael Mierzwa nach Vorgaben einer Jenaer Arbeitsgruppe, an der auch Fanvertreter beteiligt waren, erstellte, bezifferte Vereinspräsident Peter Schreiber auf 18,71 Millionen Euro - zuzüglich der infrastrukturellen Maßnahmen im Stadionumfeld wie Zuwegungen, Verkehrsanbindungen und Parkplätze.

Die Stadt Jena, die mit Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, Bürgermeister Frank Schenker und Finanzdzernenten Frank Jauch mit ihren Spitzen an der Stadionpräsentation teilnahm, sagte seine Unterstützung zu. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter: "Wir sind uns in der Stadt darüber einig, dass das Thema eines neuen Fußballstadions die Jenaer sehr bewegt. Und deshalb steht die Stadt bereit, den FC Carl Zeiss bei diesem Projekt zu unterstützten".

Vom vorgelegten Konzept wie auch den fundierten und realistischen Zahlen seie man überzeugt. "Wir finden Mittel und Wege", so der Oberbürgermeister.

 

Neues EAS

 

Vereinspräsident Peter Schreiber: "Nun haben wir ein konkretes Projekt, fundierte Zahlen und damit die Grundlage, um das Finanzierungskonzept anzugehen. Dies soll innerhalb der nächsten sechs Monate stehen. Dabei sind wir nicht so blauäugig, uns hier komplett auf die öffentliche Hand zu verlassen. Wir als Verein werden unser Schärflein dazu beitragen und haben bereits erste Gespräche mit Investoren geführt."

Jenas Oberbürgermeister Schröter, der auf der Pressekonferenz zur Stadionpräsentation mehrfach ein klares Bekenntnis zum Stadionprojekt abgab, mahnte jedoch auch die Verantwortung des Landes Thüringen an.

 

Neues EAS


Video der Pressekonferenz zum Stadionumbau (Danke an saalfcc für die Bereitstellung)

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von http://www.fc-carlzeiss-jena.de und Mierzwa Architekten